Unsere Touren 2021

24./25.07.2021 Ein Wochenende um Hamburg herum

TAG 1:  DAS ALTE LAND

Die Fahrt mit dem PKW ging nach Buxtehude, zum Treff auf dem  P+R-Parkplatz am Bahnhof.

In Buxtehude startete die Truppe nach dem Apfelgedicht gegen 10:00 Uhr.

Der Samstag führte durch das zauberhafte Alte Land, entlang der Elbe und an vielen  Apfel- und Kirschbäumen vorbei. 

Auf den ersten Kilometern konnte ein kurzer Blick auf die Altstadt von Buxtehude geworfen werden. Aus der Stadt heraus, radelten die Teilnehmer über Esterbrügge, mit seinen zauberhaften Fachwerkhäusern und dann auf dem Deich entlang nach Cranz.

An der Cranzer Aussicht über das Mühlenberger Loch konnte ein Blick auf Blankenese und auf das Airbus-Werk erhascht werden. Immer entlang des Deichs rollten die Räder entlang des Alten Borsteler Hafens nach Jork. Einen kurzen Stopp gab es an der alten Mühle auf dem Deich in Jork, die ein Hingucker war. Die Elbe immer im Visier, war in der Ferne schon das rot-weiße Leuchtfeuer Somfletherwisch zu erkennen.

Nach einer Stärkung an den Imbiss-Ständen von Grünendeich ging es wieder entlang des Deichs bis ins Guderhandviertel. Hier übertrumpften sich dann traumhaft schöne alte Bauernhöfe mit ihrem Fachwerk und bunt blühenden Gärten an Schönheit. 

Zur Kaffeezeit hieß es: Ab in die Apfelplantage zu einem Picknick, ganz spartanisch im schmalen Schatten der kleinen Bäumchen und gar nicht stilgemäß - denn es gab Pflaumenkuchen. 

Nach 48 km wurde dann wieder Buxtehude erreicht.

Die Übernachtung erfolgte im Haus Emsen in Rosengarten-Emsen.

Am Abend wurde ganz traditionell mit der ganzen Truppe gegrillt und geplaudert. 

 ******************************************************************

Tag 2: DIE GRÜNE SEITE HAMBURGS – IMMER ENTLANG DER ALSTER

Nach dem Frühstück starteten die PKWs zum Tour-Start nach Hamburg-Ohlsdorf. Auf dem P +R Parkplatz im Sommerkamp, nahe der S-Bahnstation Hamburg-Ohlsdorf, begann der zweite Tag  gegen 10:00 Uhr.

Das erste Ziel war der größte Parkfriedhof der Welt, der 389 ha groß ist und 36.000 Laub- und Nadelbäume sein Eigen nennt. Der Friedhof darf durchradelt werden und das taten wir, inklusive kurzem Stopp an den britischen Kriegerdenkmälern. Nach dem kurzen Halt ging es weiter nach Wellingsbüttel. Kurz bevor der Radweg entlang des Laufes der Alster befahren wurde, wartete ein schöner Blick auf das Herrenhaus Wellingsbüttel auf die Teilnehmer. Nun tauchten die Radler in die grüne Idylle von Hamburg ein, wobei die Alster immer in Blickweite war. Hinter der Fuhlsbütteler Schleuse wurde es dann wieder etwas städtischer und einige Villen waren vom Wasserlauf aus zu betrachten. Der Skagerrakkanal teilt das Alsterdorf vom Rest Hamburgs ab. Am Hayns-Park in Hamburg-Eppendorf mündete die Tarpenbek dann in die Alster. Auf den letzten Kilometern durchquerten die Teilnehmer Winterhude. Im Hamburger Stadtpark lässt sich auch Hamburgs Planetarium finden. Nach 25 km erreichten die Teilnehmer gegen 14.15 Uhr dann wieder den Parkplatz in Hamburg-Ohlsdorf.



27.06. 2021 Vom Winde verweht – das Windland wittow auf Rügen

Um 8:00 Uhr startete die gemeinsame PKW-Anreise auf dem Marktplatz in Ribnitz (vor dem Rathaus) mit Ziel Altenkirchen. Die eigenen Räder reisten huckepack auf den Autos mit. Recht zeitig erreichten wir Altenkirchen und hatten nun genug Zeit, Neuigkeiten auf dem Parkplatz auszutauschen, bis der letzte Teilnehmer erschien.

Die Tagestour ins Windland Wittow ist wahrhaft eine der schönsten Radfahrstrecken auf der Insel Rügen. Die Region im Norden der Insel ist geprägt von landwirtschaftlichen Anbauflächen, aber auch von Steilküste, Trockenrasen-Gebieten und Boddenufern.

Nach kurzer Strecke, von Altenkirchen aus, erreichten die Radler das gigantische Großsteingrab "Riesenberg" von Nobbin. Zu einer weiteren Sehenswürdigkeit der Tour zählte das Fischerörtchen Vitt und die dortige achteckige Kapelle. Im Örtchen schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Blickte man vom Hafen von Vitt aus entlang der Küstenlinie, kam das Kap Arkona mit den markanten Leuchttürmen sowie die Reste der slawischen Jaromarburg in Sicht. Ein Stopp am weißen Nordstrand, unterhalb der Steilküste gelegen,  versprach karibisches Flair – nur am Palmenbewuchs muss noch gearbeitet werden! :) Höchste Konzentration forderte die Fahrt entlang der Steilküste durch den Märchenwald von Schwarbe, in welchem durch den Wind bizarr verformte Buchen, Ulmen, Eschen und Linden das Gefühl vermittelten, das verwunschene Wesen hinter jeder Kurve lauern.

Die  Kreptitzer Heide, ein Kliff mit Trockenrasen-Gebieten, die wahrlich arg vertrocknet daher kamen, gab es schöne Meerblicke.

Nun ging es weiter mit Boddenblicken über Lanken und die Häfen von Kuhle und  Wiek. In Kuhle wurde eine Kaffeepause einlegten. Ankernden Yachten und Segelboote sowie die Kreidebrücke erwarteten in Wiek die Radler, bevor es zum Ausgangspunkt nach  Altenkirchen zurück ging. Ein letzter Abstecher führte in Altenkirchen in die älteste Kirche der Insel.